2022: Ki-Karate & Tai Chi

Ki-Karate

Im Ki-Karate fördern und entwickeln wir gesundheitliche Aspekte zur Steigerung der persönlichen, körperlichen und mentalen Belastbarkeit. Es geht es um eine differenziertere Selbstwahrnehmung, um Harmonisieren der Energieflüsse. Die Übungen des Ki-Karate zielen vorrangig auf eine Auseinandersetzung mit uns selbst. Im Ki-Kumite wird darauf aufbauend die Selbstwahrnehmung in Relation zu dem wie wir von anderen wahrgenommen werden und wie wir andere wahrnehmen geübt.



Tai Chi

Tai Chi wird auch chinesisches Schattenboxen genannt. Es wird geübt in einer fließenden Abfolge von Bewegungsbildern, die langsam und weich ausgeführt werden. Tai Chi wird daher oft meditativ als Entspannungsübung praktiziert. Doch die Bewegungen entstammen dem Kung Fu und wurden ursprünglich als Kampfkunst praktiziert. Bei einer genauen Analyse erschließt sich der känmpferische Aspekt in den Bewegungen. In Partnerübungen, dem Tui Shou (schiebende Hände), werden die Anwendungen im Kampf trainiert. Dabei geht es nicht um Kraft und Härte, sondern um das energetische Miteinander, um das Ausloten von Gleichgewicht und das Zusammenspiel von Stabilität und Weichheit im Zweikampf.

 

Ki-Übungen

Ki-Übungen entwickeln innere und äußere Flexibilität, lösen (alte) Blockaden im physischen, emotionalen und mentalen Körper und bringen unsere Lebensenergie (wieder) zum Fließen. Diese leichten und effektiven Übungen können ohne Kampfkunst-Vorkenntnisse geübt werden. Die Ki-Übungen sind die Grundlage für viele Kampfkünste. Wir nehmen einen Schatz an Erkenntnissen und "anzugtauglichen" Übungen mit in unseren (Berufs-)Alltag.

 

Ki-Kumite

Ki-Kumite wird in enger Anlehnung an das Ki-Konzept vermittelt. Statt „Hau-drauf-Kumite“ tauchen wir in tiefere Dimensionen des Partnertrainings ein. Wir lernen, unsere Absicht und die des Gegners zu beobachten, verschiedene (Kumite-)Situationen zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Es geht um die Erweiterung psychosozialer Kompetenzen, wie wir sie für die Bewältigung von Herausforderungen sowohl in unserem Arbeitsalltag als auch in der Familie brauchen. Wir unterstützen unsere (Kumite-)Aktionen durch gezielte Visualisierungen, die uns höhere (Entscheidungs-)Schnelligkeit und Effektivität geben. Ki-Kumite entwickelt die Soft-Skills des Kämpfens und zeigt Möglichkeiten, wie diese in den Alltag übertragen werden können.

 

Meditation

Während der (angeleiteten und stillen) Meditationen beobachten wir unsere Gedanken, Emotionen und den Körper. Wo gibt es Anhaftung oder Bewertung? Bin ich im gegenwärtigen Moment, ganz im Hier und Jetzt? Welche Impuls tauchen auf? Welche Impulse halte ich zurück?

In Verbindung mit Achtsamkeitsübungen entsteht Klarheit, wir lösen uns von überholten, unbewussten Reaktionen und entwickeln situationsadäquates, authentisches Handeln.

Aktuelles

2022 findet Ki-Karate & Meer auf Sylt zum 12. Mal statt!

24.5.2018
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© Petra Schmidt

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